LOVE IS IN THE AIR. FÜR IMMER IN UNSEREN HERZEN. ABSCHIED VON UNSERER SENIOR-CHEFIN GERDA HÖRMANN. SEPP WÖRLE UND ISABELL VON PRONAY HABEN „JA“ GESAGT. Im August gab es eine sehr erfreuliche und tolle Veränderung in unserer Familie. Unser jüngster Sohn Sepp Wörle hat seine Freundin Isabell von Pronay geheiratet und wir konnten Anfang August im kleinen Kreis die standesamtliche Trauung und dann am 24. August die kirchliche Hochzeit feiern. Es waren 2 wundervolle Tage und wir begrüßen unsere zweite Schwiegertochter mit offenen Armen in der Familie und bald auch in der Firma. Leider mussten wir uns am 29. September 2024 von meiner Mutter Gerda Hörmann verabschieden. Sie konnte mit ihren 85 Jahren nach zweijähriger Krankheit nun zuhause friedlich im Kreis der Familie einschlafen. Ein Rückblick auf ihr ereignisreiches Leben: Meine Mutter ist im Februar 1939 zur Welt gekommen und auf einem Bauernhof im Landkreis Fürstenfeldbruck aufgewachsen. Ende der 50er Jahre hat sie meinen Vater Georg Hörmann kennengelernt und im Oktober 1962 haben beide geheiratet. Mein Vater war gelernter Schmied und dann auch Kfz-Mechaniker und wollte sich nach seiner Meisterprüfung unbedingt selbständig machen. Mit eisernem Willen, wahnsinnig viel Fleiß und auch durch ein wenig Glück zur rechten Zeit konnten beide dann ihren Traum von einer eigenen Firma umsetzen. Meine Eltern haben unser Autohaus im Jahr 1965 gegründet, zunächst mit der Marke Volkswagen und einer kleinen Tankstelle. Damals haben sie als 4-Mann-Betrieb begonnen und durch viel Arbeit und Einsatz den Betrieb immer wieder vergrößert. 1967 kam ich dann noch als zusätzliche Aufgabe hinzu und bin quasi in der Firma aufgewachsen. Meine Mutter hat das Büro ganz allein „geschmissen“ und nebenbei auch den Ersatzteilverkauf und die Tankstelle bedient. 1972 erfüllte sich dann der Traum meiner Eltern, wir wurden Vertragswerkstatt bei Porsche und 10 Jahre später stiegen wir zum Vertragshändler bei Porsche auf. Meine Eltern waren unheimlich fleißig und strebsam, so dass wir uns stetig vergrößerten, und aus einem kleinen Betrieb wurde im Laufe der Zeit ein Unternehmen mit 20 Mitarbeitern. Im Oktober 1991 ereignete sich dann der größte Einschnitt in unser aller Leben – mein Vater verstarb bei einem schweren, tragischen Autounfall im Alter von 55 Jahren. Dies war die größte Zäsur im Leben unserer Familie. Meine Mutter, mein Mann und ich führten dann die Firma mit Unterstützung aller Mitarbeiter fort und erweiterten auch in den kommenden Jahren das Unternehmen kontinuierlich auf mittlerweile 55 Mitarbeiter. Seit 2015 hat sich meine Mutter dann immer mehr aus der Firma zurückgezogen und hat ihre Firmenanteile jeweils zum 21. Geburtstag ihren Enkeln Schorsch und Sepp überschrieben. Sie hat es sich aber nie gemütlich gemacht, sondern ist jeden Tag pünktlich um 7.30 Uhr morgens auf ihrem Bürostuhl gesessen und hat noch die eine oder andere Aufgabe mitübernommen. Der Posteingang kam in ihre Hände, ein kleiner Ratsch mit den Kunden beim Kaffee an der Kaffeebar, sowie ein Mitspracherecht bei den großen Entscheidungen gehörten bis vor 2 Jahren zu ihren Aufgaben, tagein, tagaus. Meine Mutter war eine Seele von Mensch und hat immer für den guten Zusammenhalt in der Firma und Familie gesorgt. Jeder hatte sehr gerne mit ihr zu tun, viele Kunden haben sie sehr gemocht und sie war bis zum Schluss die „gute Seele im Betrieb“. Leider hat sich das abrupt geändert, als sie eines Tages stürzte und sich den Oberschenkelhals gebrochen hat. Davon hat sie sich leider nie wieder richtig erholt. Es war der Anfang von einem langen Krankheitsprozess mit mehreren Klinikaufenthalten, zunehmender Demenz und Bewegungseinschränkungen und es kamen leider immer wieder Stürze hinzu. Zum Glück konnten wir sie die letzten beiden Jahre zuhause pflegen und sie hatte immer die ganze Familie um sich und war damit im Familienleben voll integriert. Eine besondere Freude war ihr auch noch ihre Urenkelin, die sie immer wieder ganz ungezwungen von Tür zu Tür besuchte. Wir alle sind sehr traurig über den Verlust unserer Senior-Chefin, die uns als Familie und auch als Chefin sehr fehlt. Jetzt ist sie uns vorausgegangen, aber dort, wo sie jetzt ist, wurde sie schon sehnlichst vom Senior-Chef erwartet. Mach’s gut, Mama, und ganz ganz lieben Dank für ALLES, du hast uns allen so viel Liebe gegeben, warst uns immer ein Vorbild und einfach ein toller Mensch. Wir werden dich nie vergessen. Deine Familie – Carola, Franz, Schorsch, Sabrina, Leonie, Sepp und Isabell 12 BEI UNS
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